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Welche Papiere werden im Todesfall benötigt?


 

 

Abhängig vom Familienstand werden für die Beurkundung des Sterbefalles folgende Papiere benötigt:

Familienstand der/des Verstorbenen: ledig
  -    Geburtsurkunde
 
Familienstand der/des Verstorbenen: verheiratet
  -    Geburtsurkunde
  -    Heirats- bzw. Eheurkunde, bei Heirat zwischen dem 1.1.1958 und und dem 31.12.2008 beglaubigte Abschrift  aus dem Familienbuch


Familienstand der/des Verstorbenen: geschieden
  -    Geburtsurkunde 
  -    Heirats- bzw. Eheurkunde, bei Heirat zwischen dem 1.1.1958 und und dem 31.12.2008 beglaubigte Abschrift  aus dem Familienbuch

  -    Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk oder Heiratsurkunde, Eheurkunde bzw. Familienbuch mit Randvermerk über die rechtskräftige Scheidung

Familienstand der/des Verstorbenen: verwitwet
  -    Geburtsurkunde 
  -    Heirats- bzw. Eheurkunde, bei Heirat zwischen dem 1.1.1958 und und dem 31.12.2008 beglaubigte Abschrift  aus dem Familienbuch

  -    Sterbeurkunde des Ehegatten oder Heiratsurkunde, Eheurkunde bzw. Familienbuch mit Randvermerk über den Tod des Ehegatten

 

 

Ist der Tod außerhalb des Wohnortes eingetreten, wird unabhängig vom Familienstand zusätzlich der Personalausweis oder eine Meldebestätigung der/des Verstorbenen benötigt. Ohne Personalausweis oder Meldebestätigung führen viele Standesämter eine gebührenpflichtige Melderegisterauskunft durch.

 

 

 

Standesämter beurkunden Sterbefälle nur aufgrund von Originaldokumenten und von Standesämtern beglaubigten Kopien. Nach der Beurkundung des Sterbefalles erhalten Sie diese zurück.

 

 

Von Personenstandsurkunden, die nicht in deutscher Sprache ausgestellt wurden, wird die Übersetzung eines vereidigten Übersetzers benötigt. Sofern der/die Verstorbene nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besaß, wird zusätzlich der Reisepaß und die Aufenthaltserlaubnis benötigt.

 

 

Selbstverständlich bin ich bei der Ersatzbeschaffung von Personenstandsurkunden behilflich.

 

 

 

Sofern Sie Unterlagen über eine vorhandene Grabstätte, in der die Beisetzung erfolgen soll, greifbar haben, suchen Sie diese bitte heraus. Gleiches gilt für Unterlagen von Renten- und Lebensversicherungen, Sterbekassen sowie Unterstützungskassen und Gewerkschaften. Bei Unfalltod werden auch Unterlagen von Unfallversicherungen benötigt. Wenn Sie nicht wissen, wo sich diese Unterlagen befinden, ist das auch nicht so schlimm, weil nur die Personenstandsurkunden sofort benötigt werden, alle anderen Unterlagen können Sie dann in Ruhe suchen und nachliefern.

 

 

 

Ganz wichtig: Für die Kündigung von Wohnraum gilt in der Regel eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Monatsende. Soll der Mietvertrag gekündigt werden, müssen die entsprechenden Unterlagen schnell herausgesucht werden. Mit der Kündigung muß nicht gewartet werden, bis die Sterbeurkunden vorliegen, eine Sterbeurkunde kann nachgereicht werden.

 

 

 

 

 

Ratschläge für die Bestattungsvorsorge:

 

 

Wenn Sie nicht im Besitz der erforderlichen Unterlagen sind, können diese unabhängig von einem Trauerfall vorsorglich beschafft werden. Auch dabei in ich Ihnen gern behilflich.

 

 

Niemand durchsucht gern fremde Schränke. Deshalb ist es gut, wenn Ihre Hinterbliebenen wissen, wo sich die benötigten Unterlagen befinden. An Urkunden, die in einem Bankschließfach liegen, kommen die Hinterbliebenen evtl. nicht heran. Eine Ersatzbeschaffung von Personenstandsurkunden kann zeitaufwendig oder unmöglich sein.

  

Arimathia Bestattungen Werner Heß | info@arimathia.de / Tel. 0 40 / 6 93 14 81